Lauda Air 004: Schubumkehr in den Tod
In der Nacht vom 26. auf den 27. Mai 1991 ereignet sich das bis heute schwerste Flugzeugunglück in der Geschichte der österreichischen Luftfahrt: Eine Boeing 767 der Lauda Air stürzt eine Viertelstunde nach dem Start in Bangkok ab. Weil sich die Katastrophe nicht in Flughafennähe ereignet und weil das Flugzeug bereits in der Luft auseinander bricht, lautet der Verdacht schnell, dass es ein Bombenanschlag gewesen sein könnte. Glücklicherweise finden die Unfallermittler rasch den Stimmenrekorder aus dem Cockpit. Dieser belegt, dass auf Lauda-Air-Flug NG 004 etwas geschehen ist, was vermeintlich unmöglich war. Benjamin Denes und Andreas Spaeth haben für diese Episode mit vielen Angehörigen der Opfer und mit Experten gesprochen, mit ehemaligen Piloten und Flugbegleitern der Lauda Air und sogar mit dem Boeing-Unfallermittler Kevin Darcy, der damals an der Unglücksstelle war. Pilot Andreas Lampl, Senior First Officer auf der Boeing 767 erklärt, warum die aerodynamischen Besonderheiten dieses Flugzeugtyps einen Einfluss auf den Flugverlauf hatten und wieso die Simulatorflüge von Niki Lauda kein seriöser Beitrag zur Unfallermittlung waren. Ex-Lauda-Air Flugbegleiterin Susi Scheithauer beri…
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